Martina Rosenberg , Mutter wann stirbst du endlich

SachbuchChallenge 2015_groß Martina Rosenberg ,Mutter wann stirbst du endlich

Dieses Buch ist der ehrliche Bericht einer Frau , die mit ihrer Familie ins Haus der Eltern zieht .Bereits nach kurzer Zeit erleidet der Vater einen Schlaganfall und bei der Mutter wird beginnende Demenz festgestellt. Damit beginnt eine jahrelange Tortur durch Pflegedienste , Ärzte , Behörden.Detailliert beschreibt sie , wie ihre Eltern ihr Leben und ihre Persönlichkeit verlieren , wie ihr Leben und das ihrer Familie außer Kontrolle gerät,da die Pflegesituation alles diktiert, und wie sie selber krank wird.

Dabei wird sie in ihrer Situation alleine gelassen ,niemand nimmt sich die Zeit ,sie zu beraten , der ständige Clinch mit Kassen , Behörden und Ämtern fordert Zeit und Nerven und es interessiert keinen , wie sie als pflegende Tochter sich eigentlich fühlt.

Sie hat dieses Buch geschrieben , um den Anstoß zu geben , über das Thema zu reden , in der Politik,der Gesellschaft und der Familie.Es ist wichtig , über dies Tabuthema zu reden:daß die Eltern oder wir selber hilflos werden und rund um die Uhr Betreuung brauchen .Und dazu ist auch die Politik gefragt , die Pflege anders zu regeln , damit sich die Angehörigen nicht aufreiben müssen.

Für Betroffene gut nachvollziehbar , sollte sich doch auch jeder mal damit auseinandersetzen , wie er altwerden will , denn niemand kann

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2 Gedanken zu “Martina Rosenberg , Mutter wann stirbst du endlich

  1. „Für Betroffene gut nachvollziehbar , sollte sich doch auch jeder mal damit auseinandersetzen , wie er altwerden will , denn niemand kann“ – ich fürchte, da fehlt ein Satzende. 😉

    Ansonsten hast du dir da wirklich kein einfaches Thema gesucht – ich glaube über manche Sachen (wie z.B. den Kampf mit den Behörden) möchte ich im Vorfeld gar nicht so genau informiert sein. Das wird vermutlich noch genügend Kraft und Zeit kosten, wenn das mal ein aktuelles Thema sein sollte. Ich bin froh, dass meine Eltern noch gut allein zurechtkommen (und wenn es nicht mehr so weit sein sollte, geplant haben zusammen in ein Heim zu ziehen).

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